Heft 7: Doppelheft. Gustav Friedich Wilhelm Großmann und das hannoversche Hoftheater im 18. Jahrhundert

 

 

Doppelheft 7: »Sind die Kerls, die Komödianten rasend?« Gustav Friedrich Wilhelm Großmann und das hannoversche Hoftheater im 18. Jahrhundert

Bearbeitet von Axel Fischer und Martin Rector

256 Seiten, 61 Abbildungen und ein Bühnentext als Beilage.

13 € (ISBN 3-931266-03-6)

 

Die einzelnen Abschnitte handeln übersichtlich, mit geschickter Illustration, von Großmanns Tätigkeiten als Dichter, Schauspieler und Theaterdirektor, wobei das Kapitel zum Eklat in Hannover zu den aufregendsten zählt. Bücherwelt

 

Aus dem Inhalt: Der Legationssekretär und das Theater • Der Schauspieldirektor • Der Theaterkritiker • Das Repertoire • Der Schauspieler • Chronik

 

G.F.W. Großmann (1743-1796) gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des deutschen Theaterlebens im 18. Jahrhundert. Er war Schauspieler, Schauspieldirektor, Schauspieldichter und Theaterkritiker. Sein längstes und wichtigstes Engagement führte ihn 1787 an das kurfürstliche Hoftheater in Hannover. In seinem Repertoire finden sich neben Iffland und Kotzebue bereits die wegweisenden Dramen von Goethe, Lessing und Schiller. Als Zeitzeuge der Französischen Revolution machte Großmann sein Theater zum Forum politischer Agitation und wurde 1795 dafür inhaftiert. Nach mehrmonatiger Haft durfte er seinen Beruf nur unter verschärften Auflagen wieder ausüben. Großmann starb am 20. Mai 1796 in Hannover.

 

Martin Rector, geb. 1944, ist Professor für Literaturwissenschaft am Seminar für deutsche Literatur und Sprache der Universität Hannover und hat dieses Heft in einem studentischen Projekt erarbeitet.