Heft 10: Doppelheft. Die Komponistin Alma Mahler-Werfel

Doppelheft 10: Die Komponistin Alma Mahler-Werfel

Von Susanne Rode-Breymann

160 Seiten, 47 Abbildungen und eine CD als Beilage.

13 € (ISBN 3-931266-06-0)

 

 

Klischees beiseite, heißt es bei der Musikwissenschaftlerin Susanne Rode-Breymann. Ihr Ergebnis: Alma Mahler-Werfel war nicht nur Muse und Frau an der Seite von Gustav Klimt, Gustav Mahler und Franz Werfel. In Rode-Breymanns Schrift entsteht das Bild einer faszinierenden Künstlerin der Wiener Jahrhundertwende. Neue Presse

 

Alma Mahler-Werfel (1879-1964), so machte die bisherige biographische Literatur über sie glauben, war die Verkörperung der Muse schlechthin. Ihr Leben verlief wie ein Reigen von verschieden langen Phasen an der Seite irgendeines berühmten Künstlers. Und dann war da noch Gustav Mahler, der ihr das Komponieren verboten hatte. Das ist ein zu einfaches Bild, denn Alma Mahler-Werfel hatte vielfältige Begabungen und besaß eigene Kreativität. Diese wird in Doppelheft 10 in den Blick genommen. Erstmals geht es zuerst um eine Darstellung von Almas eigenem künstlerischem Werdegang. Malender Vater und singende Mutter hatten ihr ein doppeltes Talent vererbt, und die Teilhabe an der Wiener Kultur der Jahr­hundertwende tat für die künstlerische Prägung der jungen Frau ein übriges. Das Heft beschreibt ihre Klavierausbildung, die Orte ihres Auftretens, ihren Kompositionsunterricht bei Josef Labor und Alexander Zemlinsky und kommt im Hinblick auf Mahlers angebliches Kompositionsverbot zu neuen Sichtweisen.

 

Susanne Rode-Breymann, geb. 1958, ist Professorin für Historische Musikwissenschaft in Köln und hat auch die Tagebücher von Alma Mahler-Werfel herausgegeben.