HANS FALLADA. FAMILIENBILDER

SONDERAUSSTELLUNG VOM 24. MÄRZ BIS 5. JUNI 2016

 

Über das Privatleben des Schriftstellers Hans Fallada (1893-1947) ist bislang nur Lückenhaftes und zum Teil auch Falsches bekannt. Die Ausstellung des Theatermuseums Hannover in Zusammenarbeit mit dem Hans-Fallada-Museum (Carwitz) möchte nun das Bild über einen der bedeutendsten sozialkritischen deutschen Autoren ergänzen und zurechtrücken.

Zu den bekanntesten Werken des in Greifswald geborenen Schriftstellers Hans Fallada zählen »Kleiner Mann - was nun?«, »Jeder stirbt für sich allein« und »Wer einmal aus dem Blechnapf frisst«.

 

Unter dem Titel »Hans Fallada. Familienbilder« zeigt die Kabinettausstellung die bisher umfangreichste Sammlung über die familiären Wurzeln und Prägungen des Schriftstellers. Hans Fallada hieß mit bürgerlichem Namen Rudolf Ditzen. Zu sehen sind Briefe, Texte und Fotos aus der Familie – 22 Originale biografischer Dokumente sowie Dossiers zu Themen aus dem Leben des Literaten. Gezeigt wird auch ein Stammbaum des Schriftstellers, der bis ins 16. Jahrhundert zurück reicht. Danach kommen die Vorfahren des Dichters aus dem Gebiet des heutigen Niedersachsen – väterlicherseits aus Ostfriesland, mütterlicherseits aus dem Harz.

 

Die Ausstellung nimmt außerdem Bezug auf die im Schauspielhaus Hannover gezeigten Fallada-Inszenierungen »Bauern, Bonzen, Bomben« von 2011 und das Stück »Wolf unter Wölfen«, das im Januar 2016 Premiere feierte. Alle BesucherInnen und Interessierten können durch Hintergrundinformationen, Szenenfotos, Filmausschnitte und Bühnenbildmodelle ihren Theaterbesuch oder das Wissen über Hans Fallada noch weiter vertiefen.