Ums nackte Überleben

Wie schon in der Hamburger Inszenierung von von Luk Perceval liegt der Schwerpunkt auf der verbalen Vermittlung, die von den Schauspielern in Monologen und chorisch gesprochen eindrucksvoll erfolgt. Aber Walburg wagt auch die drastische szenische Darstellung von Gewalt, die jedoch stets ihre theatralischen Mittel erkennen lässt und die er bewusst als solche einsetzt. Blut, Dreck, Tränen, Schreie zeigen, dass es keineswegs um Heres, sondern ums nackte Überleben geht.

+ 16.11.14 + Evangelische Zeitung +

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