Drei Stunden Spannung

Es gibt hier keinen Plot und keine sich entwickelnden Figuren. Spannung entsteht in diesen drei Stunden aber sehr wohl, und das liegt vor allem an dem ruhelos über die Bühne rumpelnden und sich in ausufernden Monologen verausgabenden Konstantin (Samuel Finzi). Und Metodi? Den spielt Markus John so leutselig, dass er einem in seiner abstoßenden Bosheit, in seinem primitiven Ton, in seinem grundlosen Greinen fast sympathisch wird.

+ 20.12.16 + Neues Deutschland + Christian Baron +

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