Einbruch des Bösen

In Hawemanns Versuchsanordnung geht es darum, zu schauen, auf was für einem politischen Nährboden Geächtet gedeihen konnte. Akhtar buchstabiert komplexe Themen wie Rassismus oder Anti-Islamismus mit einfachen Mechanismen aus; Hawemann setzt die Figuren in seine Inszenierung wie Ratten ins Labor - und verweist mit dem Einbruch des Bösen darauf, dass "da draußen", in der "echten Welt" tatsächlicher Rassismus und reale Benachteiligung lauern. Ein Versuch von Erkenntnisgewinn. Duch unter Laborbedingungen lässt sich das wahre Böse kaum erfassen.

+ 08.12.17 + nachtkritik.de + Jan Fischer +

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