Sonja Beißwenger

Erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Noch während ihres Studiums erste Arbeiten am Schauspiel Hannover und ab 2004 festes Ensemblemitglied. Hier war sie u.a. zu sehen als Mephisto in Goethes Faust (Regie: Sebastian Baumgarten), als Wendla in Frühlings Erwachen! nach Frank Wedekind (Regie: Nuran David Calis), als Orsina in Lessings Emilia Galotti (Regie: Wilfried Minks) und in Kurt Vonneguts Schlachthof 5 (Regie: Nicolas Stemann). Außerdem spielte sie in den zum Berliner Theatertreffen eingeladenen Produktionen Hotel Paraiso von Lutz Hübner (Regie: Barbara Bürk) und Pornographie von Simon Stephens (Regie: Sebastian Nübling). Von 2009 bis 2015 war sie festes Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden. Hier war sie u.a. als Elisabeth in Schillers Don Carlos (Regie: Roger Vontobel; eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2011), als Amalia in Schillers Die Räuber (Regie: Sebastian Baumgarten), als Polly in Die Dreigroschenoper von Brecht/Weill (Regie: Friederike Heller), sowie als Philidel in Purcells Semi-Oper King Arthur (Regie: Tilmann Köhler) zu erleben. In der Regie von Andreas Kriegenburg spielte sie u.a. Elektra in Sartres Die Fliegen, Olivia in Shakespeares Was ihr wollt und bei den Salzburger Festspielen 2014 in Horvaths Don Juan kommt aus dem Krieg. 2007 erhielt Sonja Beißwenger den Förderpreis der Gesellschaft der Freunde des hannoverschen Schauspielhauses, 2013 wurde sie in Dresden mit dem Erich-Ponto-Preis für herausragende künstlerische Leistungen ausgezeichnet.

Seit Sommer 2015 ist Sonja Beißwenger freischaffend tätig, u.a. spielte sie Polly in Mackie Messer - Eine Salzburger Dreigroschenoper bei den Salzburger Festspielen 2015.

Beteiligt in:

Die Physiker