Matthias Weibel

Der Musiker Mathias Weibel ist Violinist, Pianist und Sänger. Schon immer haben ihn verschiedenste Musik- richtungen fasziniert: Französische Chansons, italienische Canzoni, Flamenco, türkische, arabische Musik, argentinischer Tango,  aber auch Schubert, Chopin, Mozart. All diese Stilrichtungen, aber auch Eigen- kompositionen bringt er in seiner Theatermusik zusammen. Dabei steht er meistens als Musiker auf der Bühne, manchmal wirkt er als musikalischer Leiter hinter der Bühne. Zudem ist er Mitglied des Kammerorchesters Basel und, zusammen mit dem brasilianischen Sänger Luiz Alvez da Silva, Leiter des auf barocke Musik spezialisierten Ensembles »TURICUM«, das sich vornehmlich der Interpretation ibero-amerikanischer, oft auch inszenierter Musik widmet. Besonderes Interesse bringt Weibel den Kulturen und Sprachen des Mittelmeerraums und Südamerikas entgegen und gerne reist er immer mal wieder dahin. Oft tritt er als improvisierender Musiker auf und hat als Pädagoge eine Methode entwickelt, die das Instrument auf improvisatorischem, musikalischem Weg angehen lässt. In jüngerer Zeit hat er zusammen mit Thom Luz When I die (Theater Gessnerallee Zürich), Archiv des Unvollständigen (Staatstheater Oldenburg), Die Leiden des jungen Werther (Theater Basel) realisiert, davor mehrere Produktionen am Theater Gessnerallee Zürich, sowie am Staatstheater Oldenburg. Am Schauspielhaus Zürich hat er mit Christoph Marthaler, Stefan Pucher und Meg Stuart zusammengearbeitet. Ausserdem wirkte er in Musik- theaterstücken des Theaters Konstellationen um den Regisseur Jonas Knecht mit.