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Publikumsstimmen

Die Edda

Prima! Vor allem der erste Teil rasant, kurzweilig und toll "bebildert" und gespielt

Wolfgang Krüger 24.04.2018, 09:29

Kabale und Liebe

Besten Dank an Frau Krauß dafür, daß sie am Ende der Vorstellung ausgesprochen hat, wie sie sich bei dem Publikum des heutigen Abends gefühlt hat. Leider fürchte ich, daß es bei den meisten nicht den erwünschten Erfolg haben wird.

Ich weiß nicht, ob ich die Lehrer, die diesen Haufen ständig ertragen müssen, bedauern oder fassungslos sein soll, daß sie sich mit denen in die Öffentlichkeit trauen.

Frank Widdel 09.04.2018, 22:53

Mephisto

Wir hatten uns vorbereitet, nicht den Roman gelesen, aber über die Entstehung, den Author Klaus und seine Familie Mann, seine Flucht, den Kampf aus dem Exil über Göring und Gründgens. Wir waren bei der (guten) Einführungsveranstaltung. Danke dafür! Man geht also ins Theater, nicht nur um sich unterhalten zu lassen, sondern auch bereit, etwas aktiv und um sich zu bilden. Dann ein schönes Stück, Revue, Panoptikum. Aber auch kompliziert. So viele Rollen alle spielen den Höfgen. Das wird durch die Einführung noch verständlich. Schwieriger wird's: wen spielen sie noch? Kommt selten 'rüber - vermutlich unwichtig? Wunderbare Dolly vermutlich aus dem Fundus in Babelsberg -fährt mir vor der Nase 'rum, soll sagen: es geht irgendwie auch ums Kino. Das ist da, wo King Kong wohnt und wo sich Zuschauer nicht vorbereiten müssen und die Dolly nicht im Bild ist.
Und wieder hatte ich das Gefühl: die Hälfte an Andeutungen und Bezügen bleibt mir verborgen. Die sind so viel schlauer als ich, diese Theaterleute. Das geht gar nicht, dass ich das alles verstehe, was die nicht so genau sagen wollen.
Aber schöne Bilder, eine großartige Drehbühne, der Einsatz von Klavier und Gesang, ganz großes Theater. Dann wie am Vortag gegen Werder-Bremen: nach der Halbzeit zunächst noch gut dann aber mit Längen und der schöne Eindruck weicht der Ermüdung und dem Unklaren. Dann Kino. Und damit Strafe für die teuren Plätze vorne. Genickstarre auf kleine miese Leinwand hoch oben. Minutenlang spielen die echten, lebendigen Schauspieler hinter der Bühne. Damit ich mich wie im Kino fühle? Nee, das war nichts, konnte nichts sehen, nicht folgen, bin eingenickt. So eine Verschwendung von Schauspielkunst! Mensch lasst doch diesen Video-Quatsch weg, zeigt uns die Schauspielerinnen und Schauspieler in 3D! Ich komme ins Theater und will dort nicht schlechtes Kino sehen. In dieser Inzenierung waren 30 Minuten Nachspielzeit zu viel. Die waren schlimmer als die vier Minuten gegen Bremen.

Ralf Eulig 09.04.2018, 20:59

Rausch

Mir hat der Abend - vor allem die schauspielerischen Leistungen - großes Vergnügen gemacht. Geärgert habe ich mich über die humorlosen, oberlehrerhaften Kritiken in den hannoverschen Zeitungen.

Claudia Brebach 09.04.2018, 15:12

Die Zukunft der Liebe

Tolle bewegende Momente, witzig, super schauspielerische Leistung der Laien und ein tolles Bühnenbild!

A. P. 07.04.2018, 12:16

Die Zukunft der Liebe

Sehr geiles Stück. Krasse schauspielerische Leistung!

J J. 06.04.2018, 01:20

Mephisto

Bildgewaltig und atemlos aber ziemlich schwere Kost. Die Geschichte Hendrik Höfgens spielt sich über mehrere Jahre, auf mehreren Ebenen und mit immer wechselnden Rollen ab. Neben der "normalen" Erzählebene, wird seine Geschichte in den von ihm gespielten Stücken reflektiert, in Szenen in denen er selbst in seinem Leben Regie führt (sodass zwei Höfgens auf der Bühne stehen) und ab und zu meldet sich der Autor selbst zu der Relevanz seines Werks zu Worte. Das macht Spaß, wenn Szenen wie Puzzlestücke ins Ganze fallen und man die Szene plötzlich versteht, zumal die Schauspieler ausnahmslos großartig sind, wobei ich Vanessa Loibl besonders hervorheben möchte. Der ständige Rollen- und Perspektiven-Wechsel ist aber auch anstrengend, vor allem wenn man die Regeln des Stückes erst lernen muss und mit dem Ausgansmaterial nicht so vertraut ist. Das letzte Viertel ist dann auch extrem anstrengend, Hamlet vermischt mit den letzten Tagen des Regimes und unseres Protagonisten, mit Shaky-Cam hinter der Bühne gefilmt. Meiner Meinung nach der schwächste Teil der Vorstellung. Alles in allem würde ich das Stück aber auf jeden Fall empfehlen - man sollte nur wissen worauf man sich einlässt, schwere Kost eben.

V Sch 24.03.2018, 12:45

Perplex

Man muss sich das Stück in der Tat mehrmals anschauen. Jedes Mal entdeckt man wieder neue Details, die einem zuvor gar nicht aufgefallen sind. Alle vier Schauspieler sind spitze. Hervorheben würde ich Janko - aber nur, weil er zwei Mal lediglich mit seinem dichten Naturpullover bekleidet auf die Bühne kommt.

Tina Ludwig 08.03.2018, 16:06

In 80 Tagen um die Welt

Köstlich kurzweilig Unterhaltung mit Niveau:
Für viele ist ja ein Sonntag ohne Tatort schier undenkbar. Wie wohltuend ist es freilich, einen Sonntag ohne Tatort erleben zu dürfen: im Schauspielhaus mit dieser so köstlich kurzweilig-amüsanten Inszenierung des Jules-Verne-Klassikers. Da klopfen sich längst nicht nur Kinder auf die Schenkel vor Vergnügen. Auch wir Erwachsenen geraten ins Staunen und Schwärmen über dieses Füllhorn an humoresken Einfällen, welches Regisseur Tilo Nest über uns ausschüttet. Dazu die hinreißend komischen Darsteller und die Zwei-Mann-Live-Kapelle - das ist großartige Unterhaltung. Da fällt der Verzicht auf die viel zu oft gewaltgetunte TV-Scheinwelt ja so leicht. Und man weiß mal wieder, was man am Theater hat.

Joachim Dege 05.03.2018, 10:20

Die Känguru-Chroniken

Nachdem man das Stück gesehen hat merkt man, wie umfangreich das Hörbuch ist. Infolgedessen musste vieles weggelassen werden, was sehr schade ist.
Ansonsten aber eine durchaus gelungene Darstellung mit exzellenten Schauspielern und super musikalischer Begleitung.

Thorsten Wendt 04.03.2018, 08:32

Bis hierher lief's noch ganz gut

Hat mir extrem gut gefallen: sehr gute Performances, krasses Bühnenkonzept, sehr gute Dramaturgie, inhaltlich viele interessante Perspektiven eröffnet, alles sehr gut. Einsatz von Musik usw. auch sehr gelungen + ganz viele Liebe für die La haine Referenz, habe vorher sehr gehofft, dass es sich nicht um einen Zufall handelt.

Nicht Wichtig 28.02.2018, 22:53

Navid Kermani liest: Entlang den Gräben

Musik und Lesung ergeben eine wunderbare Horizonterweiterung, trotz der unglücklichen Anmoderation, die mit dem voreingenommenen Verweis auf das »mutmaßlich dunkle Schwerin« dem Anliegen Kermanis (Verständigung statt Vorurteil) geradezu zuwider lief. Danke Herr Kermani, der diese Frage mit der Erklärung des neu erwachten polnischen Nationalismus indirekt beantwortete. »Dunkeldeutschland« ist für mich ein diskriminierender Begriff. Im Publikum saßen außer mir sicher noch mehr ausgewanderte Ostdeutsche. Herr Kermani beweist da mehr Feingefühl und Aufgeklärtheit als der Moderator.

Kornelia Heinrich 25.02.2018, 18:42

Extrem laut und unglaublich nah

Eine Inszenierung, die überrascht, berührt, fasziniert und durchrüttelt und eine der Buchvorlage sehr nahe Adaption, wundervoll auf die Bühne gebracht. Danke für diesen Abend! Wir waren schwer begeistert!

Katja und Jan 16.02.2018, 23:27

Mephisto

Bis über die Ohren muss sich Milan Peschel in Klaus Manns Mephisto versenkt haben, so intensiv setzt er sich damit auseinander. Es werden Filme und Revuen aus dieser Zeit gezeigt und nachgespielt (unvergesslich eine Szene aus M – Eine Stadt sucht einen Mörder), die Comedian Harmonists treten auf, es wird Goethe zitiert und gespielt, Hamlet, das Interview Gaus / Gründgens in einer grandios-bösen Telefonszene, im fliegenden Wechsel werden die Rollen getauscht, kurz erscheint der verzweifelte Klaus Mann selbst. Alle spielen hingebungsvoll und ich saß über drei Stunden völlig gebannt da, und könnte jetzt noch stundenlang weiterschwärmen... Eins noch: Die Aktualität dieses Buches, dieses Stoffes wird erneut, und z.T. erschreckend, unter Beweis gestellt!

Stefan M. Weber 16.02.2018, 08:08

Medea

Gleichgültig, ob ein bedrohlich-monotones Klangspiel das Geschehen begleitet (Kolchis) oder eine verwilderte E-Gitarre erklingt (Korinth), der Grundton der Geschichte, von der Inszenierung geistreich in Bilder und Klänge verwandelt, bleibt immer der gleiche: Das Fremde muss identifiziert, ausgesondert und vernichtet werden. So ist der »moderne« Kreon nicht weniger barbarisch als der im höfischen Ritual erstarrte Aietes von Kolchis.
Es war schon seltsam, wie betäubend, einen seltsamen Sog entfaltend die Musik vor der Pause auf uns wirkte, verbunden mit den puppenhaften Bewegungen und feierlich-bizarren Kostümen und dem deklamatorischen Ton, in dem der Text vorgetragen wurde. So erstickend wirkt eine ritualisierte Gesellschaft! Direkt ins Herz trifft im zweiten Teil die Härte der Korinther – da können sie noch so lässig auf dem Sofa lümmeln.
Heftig durchgerüttelt schleicht man von dannen und kommt erst in der Cumberland-Bar bei einem Bio-Riesling wieder zu sich…

Sabine Lamperski-Konitzer 14.01.2018, 11:30

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