Erich Maria Remarque

Erich  Maria  Remarque, geboren 1898 in Osnabrück, gestorben 1970 im Schweizer Locarno. Im ersten Weltkrieg  eingezogen und durch diese Ereignisse geprägt, entwickelte er seine pazifistisch-antimilitaristische Haltung. Nach dem Krieg setzte er seine Lehrerausbildung fort und arbeitete anschließend unter anderem als Zeitungsredakteur und Werbetexter. Im  Westen  nichts  Neues, heutzutage einer der bekanntesten  Antikriegsromane, entstand 1928 im Zuge eines für eine Zeitung geschriebenen Fortsetzungs- romans. Schon zwei Jahre nach der Veröffentlichung verfilmte Hollywood das Werk. 1931 wurde Remarque für Im Westen nichts Neues für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler emigrierte Remarque in die Schweiz. Aufgrund seiner politisches Haltung und seiner Antikriegsschriften wurde ihm 1938 die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt, seine Werke fielen der Bücherverbrennung zum Opfer, die Nationalsozialisten hetzten gegen Remarque und seine Familie.  Ab 1939 lebte er offiziell in den USA, deren Staatsbürger er einige Jahre später wurde. In der Spielzeit 14/15 inszeniert Lars-Ole Walburg Im Westen nichts Neues auf der Großen Bühne des Schauspielhauses. Andere bekannte literarische Werke Remarques sind Arch of Triumph, Der Funke Leben und Die Nacht von Lissabon.