Jonathan Safran Foer

(geb. 1977) gelang 2002 mit seinem autobiografisch gefärbten Debütroman Alles ist erleuchtet der internationale Durchbruch.  Davor studierte er Philosophie und Literatur in Princeton und arbeitete als Ghostwriter und Rezeptionist. 2005 erschien dann sein zweiter Roman Extrem laut und unglaublich nah, der die Anschläge des 11. September 2001 thematisiert. Beide Werke erhielten zahlreiche Auszeichnungen und wurden 2005 und 2011 verfilmt, Foer arbeitete an den Drehbüchern mit. 2005 wurde außerdem die Oper Seven Attempted Escapes in Berlin uraufgeführt, für welche er das Libretto schrieb.  Großes internationales Aufsehen erregte sein 2009 erschienenes Sachbuch Tiere essen, in dem er sich kritisch mit der industriellen Massentierhaltung auseinandersetzt. Foer lebt mit seiner Familie in Brooklyn.  In der Spielzeit 2014/15 inszeniert Mina Sahlepour Alles ist erleuchtet auf der Cumberlandschen Bühne. In der Spielzeit 2017/18 folgt, ebenfalls in der Regie von Salehpour, die Inszenierung von Foers Roman Extrem laut und unglaublich nah.