Unternehmen Hunger

Eine Recherche von Hans-Werner Kroesinger und Ensemble

Junges Schauspiel I ab 14

Premiere: 17.03.2011

Achtung Vorstellungsausfall! | Premiere | Sa 05.03.11 | 19:30 | Ballhof Zwei

Unternehmen Hunger – © Karwasz Karl-BerndUnternehmen Hunger – © Karl-Bernd KarwaszUnternehmen Hunger – © Karl-Bernd KarwaszUnternehmen Hunger – © Karl-Bernd Karwasz

Warum haben nicht alle Menschen genug zu essen? Warum können wir zum Mond fliegen, sind aber unfähig, Lebensmittel gerecht zu verteilen? Wer profitiert am Elend der armen Länder? – Diese und andere Fragen standen am Anfang unseres Dokumentar-theaterprojekts »Unternehmen Hunger«. Die Faktenlage ist deprimierend: Alle fünf Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung, obwohl die Erde genug Nahrung für 12 Milliarden Menschen abgeben könnte. Wie entstand eigentlich dieses System zwischen Menschen in der Dritten Welt, die neben gigantischen Sojasilos für Biodiesel und Tierfutter verhungern, und denen in der Ersten, die zwischen dioxinverseuchten Eiern und Biobohnen aus Kenia wählen müssen? Wenn mehr als eine Milliarde Menschen an Übergewicht leiden, während gleichzeitig mehr als eine Milliarde hungern, werden die Fragen nach der Struktur und den Profiteuren dieser Situation zur Pflicht. Hans-Werner Kroesinger begibt sich gemeinsam mit Schauspielern des Ensembles auf eine  Faktenrecherche, um das Unternehmen Hunger menschenverachtender Konzerne und verantwortungsloser Regierungen, das unser Leben zwischen Flüchtlingsbooten an Mittelmeerstränden und chemie-verseuchtem Analogkäse bestimmt, bloßzulegen und spielerisch zu vermitteln.

 

 

 

»Das Theater des Dokumentar-Regisseurs Hans-Werner Kroesinger funktioniert wie ein Informationsdienst zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten. Und weil er genau hinsieht und die historische Tiefendimension ausleuchtet, entsteht in seinen Arbeiten so ein vielschichtiges wie widersprüchliches Bild. Es sind Abende, aus denen man klüger herauskommt, als man hineingegangen ist, Theaterstücke, die mehr Fragen als Antworten hinterlassen und entschieden darauf beharren, das Theater als einen Ort der Aufklärung, als Medium politischer Öffentlichkeit zu verstehen.«

 

Süddeutsche Zeitung

  

Eine Recherche von Hans-Werner Kroesinger + Dramaturgie Aljoscha Begrich + Musik Daniel Dorsch + Bühne und Kostüme + Video

Thomas Mehlhorn + Oscar Olivo + Julia Schmalbrock

Pressestimmen

Krimi-Spannung Neue Presse, 19.03.11
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