Franziska vom Heede gewinnt Kleist-Förderpreis

Uraufführung des Schauspiel Hannover bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen

Die Hamburgerin Franziska vom Heede erhält den Kleist-Förderpreis für junge DramatikerInnen 2017. Das Stück Tod für eins achtzig Geld um vier Cousins, die aus dem Sterben ihres Großvaters auf makabre Weise Kapital schlagen wollen, ist poetisch und überraschend angelegt. Der 25-jährigen Autorin »gelingt es, mit splitterhaften Szenen, die kaleidoskopartig ineinander greifen, eine ganz eigene Welt zu schaffen – fantastisch und zugleich ernsthaft auf einen schmerzlichen Bereich zielend«, beschreibt Jury-Mitglied Judith Gerstenberg die Besonderheit des Stückes. Es trägt den Untertitel »Verwertungsprinzipien/ Überlebensstrategien« und zeigt eine Welt, die gnadenlos, aber dadurch auch kalkulierbar ist. Das Stück wird am 1. Juni 2017 im Rahmen der Ruhrfestspiele Recklinghausen vom Schauspiel Hannover uraufgeführt. Es inszeniert Nick Hartnagel. Bereits am 28. Januar 2017 wird das Stück in einer Szenischen Lesung im Ballhof Zwei vorgestellt.

 

Der Kleist-Förderpreis ist benannt nach dem in Frankfurt (Oder) geborenen Dichter Heinrich von Kleist (1777-1811). Die Stadt vergibt den mit 7.500 Euro dotierten Preis zusammen mit dem Kleist-Forum, den Ruhrfestspielen Recklinghausen und der Dramaturgischen Gesellschaft. Die Auszeichnung gilt als die Wichtigste für junge deutschsprachige Autoren.


28. Januar 2017, 19:00 Uhr, Ballhof Zwei
Karten 12,00 € unter Tel. 0511 9999 1111, im Internet unter www.schauspielhannover.de und an den Kassen der Staatstheater

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