Außer sich / Schreckliche Gewalten

Sasha Marianna Salzmann und Jakob Nolte lesen aus ihren neuen Romanen

Bar ab 19:00 geöffnet

LESUNG | Sa 24.03.18 | 20:00 | Cumberland

  • Sasha Marianna Salzmann
    © Heike Steinweg
  • Jakob Nolte
    © Rachel Israela

ZUM STÜCK

Sasha Marianna Salzmann und Jakob Nolte ist nicht nur gemein, dass sie 2017 mit ihren Romanen Außer sich bzw. Schreckliche Gewalten für den Deutschen Buchpreis nominiert waren. Beide haben auch ihre ersten Theatererfahrungen am Schauspiel Hannover, in Jugendclubs, Hospitanzen und Projekten gemacht. Ihre Mentorin war damals Barbara Kantel, die in den neunziger Jahren die Jugendtheaterarbeit am Schauspiel Hannover ausgebaut und das Junge Schauspiel mitgegründet hat. Nun kehren Sasha Marianna Salzmann und Jakob Nolte, die mittlerweile beide erfolgreiche Literat*innen geworden sind, an die Anfänge ihres Schreibens zurück. Sie lesen aus ihren neuen Romanen und werfen gemeinsam mit Moderatorin Barbara Kantel einen Blick zurück zu ihren ersten prägenden Erlebnissen am Theater.

 

Im Kommentar der Jury des Deutschen Buchpreises 2017 heißt es zu Sasha Marianna Salzmanns Debütroman Außer sich: »Ein Debütroman mit großer sprachlicher und dramaturgischer Kraft: Vom postsowjetischen Moskau über ein Asylheim in der westdeutschen Provinz bis ins heutige Istanbul, erzählt Sasha Marianna Salzmann von den Umbrüchen und der Verbundenheit der Flüchtlingsfamilie Tschepanow. Vor allem erzählt sie aber sicher, perspektivenreich, humorvoll und mit großer Unbedingtheit von der jungen Generation dieser Heimat-Wanderer, die um die eigene Identität kämpft: sprachlich, politisch und sexuell. Für die persönlichen Träume dieser weltumspannenden Generation dekliniert sie das Scheitern an der Realität mit einem faszinierend eigenen Ton wieder neu.«

 

In seinem zweiten Roman Schreckliche Gewalten erzählt Theaterautor Jakob Nolte, wie sich Hilma Honik eines Nachts in einen Werwolf verwandelt und ihren Mann tötet. Von nun an sind ihre beiden Kinder auf sich selbst gestellt: immer in der Angst, die Bestialität liege in der Familie und könne auch von ihnen Besitz ergreifen. »Es sind diese beiläufigen Momente von poetischer Melancholie angesichts der Geschichte des 20. Jahrhunderts, die dem Buch seine ungeheure Kraft verleihen und den Roman zu einem der aufregendsten Texte eines jüngeren Autors der letzten Jahre machen.« Paul Brodowsky, Deutschlandfunk

 

in Kooperation mit dem Literaturhaus Hannover

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