Nina Hagen. Collection Arne Buhrdorf

Hinter dem Nina Hagen Archiv steht eine einzelne Privatperson: der Sammler Arne Buhrdorf.

Ihm und seiner einzigartigen Collection werden wir für unsere kommende Nina Hagen-Ausstellung viele Exponate und viel Expertise verdanken. Seinem über Jahrzehnte gehegten persönlichen Archiv entspringt diese allererste Ausstellung zur unverwechselbaren, unangepassten Künstlerin Nina Hagen.

Eröffnet wird die Sonderausstellung am 31. August 2019.

 

Im Zuge der Ausstellungsvorbereitungen haben wir ihn zu seinem besonderen Bezug zu Nina Hagen befragt:

 

 

Seit wann sind Sie Nina-Hagen-Fan und Sammler? Seit 1979.

 

Woher rührt Ihre Faszination für Nina Hagen? Mich fesselt ihre außergewöhnliche Stimme und ihre Art Lieder zu interpretieren. Außerdem ist es immer wieder faszinierend, wie sie mit unbequemen Themen provoziert hat. Ihr eigenwilliger Stil, ihr Outfit macht sie zum lebenden Gesamtkunstwerk. Stark finde ich auch Ninas unermüdlichen Einsatz für gute Zwecke.

 

Haben Sie Nina Hagen persönlich kennengelernt? Ungefähr 2000 habe ich sie erstmals getroffen, wir haben uns danach immer wieder einmal unterhalten. Es waren keine langen Gespräche. Wir tauschen uns mehr über E-Mails aus. Nina weiß, wer ich bin und schätzt mein Engagement für die Homepage (www.einfach-nina.de Das Nina Hagen Archiv )

 

Wie sichtbar ist Nina Hagen in Ihrer Wohnung? Ein Foto von ihr hängt im Arbeitszimmer an der Wand. Dass ich Nina-Hagen-Fan bin, sieht man meiner Wohnung nicht an.

 

Was ist das Kurioseste in Ihrer Sammlung? Ein von Nina bemaltes Plastik-Hühnerei, das von der Zeitschrift „Max“ 2003 für einen guten Zweck versteigert wurde.