Buntes, wildes Spiel

Doch immer wieder reißen die Schauspieler die Folie kaputt, wechseln die Jahrhunderte, die Rollen, den Sprachduktus gemäß der verschiedenen Epochen und Sozialschichten - ein buntes, wildes Spiel, manchmal komisch-grotesk, oft verwirrend, zusammengehalten von der Klammer der Ideologien.

Das Collagenhafte von Heiner Müllers "Schlacht" spinnt das Ensemble in der Verzahnung mit Szenen und Passagen aus den anderen beiden Stücken weiter. Das findet immer wieder Schnittmengen, etwa bei Themen wie Kannibalismus oder Bruderzwist in verschiedenen Epochen. 

+ 22.03.19 + NDR Kultur + Agnes Bührig +

zurück zu »Räuber-Ratten-Schlacht«