Geschichtsjogging

Dieses Geschichtsjogging durch knapp 100 Jahre wird von Pařízeks Theaterfassung noch einmal beschleunigt. Und das bekommt dem Roman gut. Was im Roman lakonisch kurz, spröde mit einem Minimum an Introspektion erzählt wird, wirkt auf der Bühne demonstrativ wie ein szenisches Referat und hat die Leichtigkeit, die man braucht, um Schweres, Grausames, unfassbare Brutalitäten zu verstehen, ohne davon erdrückt zu werden. 

+ 05.06.18 + nachtkritik.de + Gerhard Preußer +

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