Publikumsstimmen

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Publikumsstimmen

Geächtet

Wir wünschen Frau Bantzer gute Besserung! Der Graben sollte besser etwas schmaler gebaut werden, wenn er öfter mit Highheels übersprungen werden muss. Das Stück hat uns gut gefallen. Die schlummernden Vorurteile und versteckten Feindbilder gepaart mit großkotziger Arroganz wurden eindrucksvoll herausgearbeitet...

Gudrun Gudrun Fernholz 19.05.2018, 11:19

Nathan

Der große Berg Schuhe hat in mir sofort eine große Traurigkeit geweckt. Ich glaube kaum, dass ich dieses Stück werde ertragen können. Für Menschen wie mich, die in der Zeit des traurigen Geschehens gelebt haben, ist es denke ich schwer. Ich habe aber auch Zweifel, dass Theater, Film oder andere Aktionen etwas verändern. Die Menschen haben sich nicht verändert. Daher kann sich das Geschehen jederzeit wiederholen.
Edelgard Wollny

Edelgard Wollny 18.05.2018, 15:53

Hedda Gabler

Hedda – Gabler. Hedda – Gabler. Hedda Gabler.
Ein Vorhang tut sich auf und bringt die Duftglocke des Wohlstands des Kulturgenießenden im Zuschauerraum mit jedem Akt -mehr- ins Wanken. Ein klarer Klang als Aufruf zur Selbstinnenschau und zur Selbstkritik schwingt nach.
Eine großartige Aufführung mit vielen kleinen Details zum Beobachten, Entdecken, Staunen, Erschrecken und Bejubeln. Vielen Dank!

Aline Kolletzki 17.05.2018, 16:20

Dylan: A Changin'

»The circus is in town« … Spannende Annäherungen an einen der großartigsten, eigenwilligsten Zeitgenossen. Ein Abend, der rockt und rollt!

Martin Murch 06.05.2018, 14:11

Qualityland

Ein hochaktuelles Stück. Für ein Sciene Fiction erschreckend nah an unserer Realität.

Ich möchte hier nur kurz einen Gedanken zu ersten Spielhälfte loswerden und zwar geht es um den Moment der Warteschleife in dem
sich der Protagonist Songs aus seinem Leben anhören muss bis er endlich an der Reihe ist.
Direkt erschließt sich mir wir quälend es für ihn sein muss so unmittelbar nach der Trennung die Kuschelrocksongs hören zu müssen, die er am liebsten beim Sex mit seiner Expartnerin hörte. Das macht sein Ausdruck deutlich. Doch dann verharrt er körpersprachlich und mimisch in diesem leicht gequältem Ausdruck während nun ein Song nach dem anderen gespielt wird. Durch den weißen Gasevorhang der Kammer legen dafür die Musiker und Sänger einen drauf. Sie verhindern in diesem Moment die Qual des Publikums indem sie wir viel in Ihren Ausdruck legen. Allerdings verblasst dieser im wahrsten Sinne durch die Gaze der Kammer. Ich sehe hier zwei Potentiale . Zum einen wünschte ich mir mit dem Protagonisten zu jedem Song eine Reise in seine Vergangenheit. Was war das besondere Erlebnis ?
Warum taucht er nicht in diese Gefühlswelt ein und nimmt in seinem inneren Bild gefühlvoll Kontakt zu der Droidin auf um dann pointiert von der Warteschleifenansage aus diesem Bild gerissen zu werden ?
So bleibt das Spiel flach und es kommt hier etwas Langeweile ob der vielen Wiederholungen auf.

Eine andere Möglichkeit wäre es, die tollen Sänger und Musiker sein Innenleben in der Warteschleifenzeit darstellen zu lassen. Dafür dürfte dann aber die Gazekiste nicht von Außen beleuchtet werden. Denn das lässt das Spiel darin verblassen. Rote oder lilane Beleuchtung aus dem Inneren der Kiste könnte auch sein Innenleben und damit die Dramatik dieser Sequenz beleben. Insgesamt hätte ich mir ein Betonung dieses Aspekts gewünscht. Wie lebt ein Emotionalwesen in einer durchoptimierten Zeit.
Insgesamt eine gelungene Inzenierung.
Vielen Dank für dieses Stück und
viel Spaß bei den nächsten Aufführungen

wünscht
Robert Brand

Robert Brand 01.05.2018, 10:12

Perplex

Voller Respekt für Janko! Als Mann ziehe ich da echt meinen Hut was er sich da traut! Klar - er muss sich keinesfalls verstecken, aber trotzdem. Jetzt verstehe ich auch den Kommentar von Harald Franke. Wobei in diesem Moment eher der Schauspieler als die Szene "haarig" ist.

Arne Ley 01.05.2018, 00:13

Die Edda

Prima! Vor allem der erste Teil rasant, kurzweilig und toll "bebildert" und gespielt

Wolfgang Krüger 24.04.2018, 09:29

Kabale und Liebe

Besten Dank an Frau Krauß dafür, daß sie am Ende der Vorstellung ausgesprochen hat, wie sie sich bei dem Publikum des heutigen Abends gefühlt hat. Leider fürchte ich, daß es bei den meisten nicht den erwünschten Erfolg haben wird.

Ich weiß nicht, ob ich die Lehrer, die diesen Haufen ständig ertragen müssen, bedauern oder fassungslos sein soll, daß sie sich mit denen in die Öffentlichkeit trauen.

Frank Widdel 09.04.2018, 22:53

Mephisto

Wir hatten uns vorbereitet, nicht den Roman gelesen, aber über die Entstehung, den Author Klaus und seine Familie Mann, seine Flucht, den Kampf aus dem Exil über Göring und Gründgens. Wir waren bei der (guten) Einführungsveranstaltung. Danke dafür! Man geht also ins Theater, nicht nur um sich unterhalten zu lassen, sondern auch bereit, etwas aktiv und um sich zu bilden. Dann ein schönes Stück, Revue, Panoptikum. Aber auch kompliziert. So viele Rollen alle spielen den Höfgen. Das wird durch die Einführung noch verständlich. Schwieriger wird's: wen spielen sie noch? Kommt selten 'rüber - vermutlich unwichtig? Wunderbare Dolly vermutlich aus dem Fundus in Babelsberg -fährt mir vor der Nase 'rum, soll sagen: es geht irgendwie auch ums Kino. Das ist da, wo King Kong wohnt und wo sich Zuschauer nicht vorbereiten müssen und die Dolly nicht im Bild ist.
Und wieder hatte ich das Gefühl: die Hälfte an Andeutungen und Bezügen bleibt mir verborgen. Die sind so viel schlauer als ich, diese Theaterleute. Das geht gar nicht, dass ich das alles verstehe, was die nicht so genau sagen wollen.
Aber schöne Bilder, eine großartige Drehbühne, der Einsatz von Klavier und Gesang, ganz großes Theater. Dann wie am Vortag gegen Werder-Bremen: nach der Halbzeit zunächst noch gut dann aber mit Längen und der schöne Eindruck weicht der Ermüdung und dem Unklaren. Dann Kino. Und damit Strafe für die teuren Plätze vorne. Genickstarre auf kleine miese Leinwand hoch oben. Minutenlang spielen die echten, lebendigen Schauspieler hinter der Bühne. Damit ich mich wie im Kino fühle? Nee, das war nichts, konnte nichts sehen, nicht folgen, bin eingenickt. So eine Verschwendung von Schauspielkunst! Mensch lasst doch diesen Video-Quatsch weg, zeigt uns die Schauspielerinnen und Schauspieler in 3D! Ich komme ins Theater und will dort nicht schlechtes Kino sehen. In dieser Inzenierung waren 30 Minuten Nachspielzeit zu viel. Die waren schlimmer als die vier Minuten gegen Bremen.

Ralf Eulig 09.04.2018, 20:59

Rausch

Mir hat der Abend - vor allem die schauspielerischen Leistungen - großes Vergnügen gemacht. Geärgert habe ich mich über die humorlosen, oberlehrerhaften Kritiken in den hannoverschen Zeitungen.

Claudia Brebach 09.04.2018, 15:12

Die Zukunft der Liebe

Tolle bewegende Momente, witzig, super schauspielerische Leistung der Laien und ein tolles Bühnenbild!

A. P. 07.04.2018, 12:16

Die Zukunft der Liebe

Sehr geiles Stück. Krasse schauspielerische Leistung!

J J. 06.04.2018, 01:20

Mephisto

Bildgewaltig und atemlos aber ziemlich schwere Kost. Die Geschichte Hendrik Höfgens spielt sich über mehrere Jahre, auf mehreren Ebenen und mit immer wechselnden Rollen ab. Neben der "normalen" Erzählebene, wird seine Geschichte in den von ihm gespielten Stücken reflektiert, in Szenen in denen er selbst in seinem Leben Regie führt (sodass zwei Höfgens auf der Bühne stehen) und ab und zu meldet sich der Autor selbst zu der Relevanz seines Werks zu Worte. Das macht Spaß, wenn Szenen wie Puzzlestücke ins Ganze fallen und man die Szene plötzlich versteht, zumal die Schauspieler ausnahmslos großartig sind, wobei ich Vanessa Loibl besonders hervorheben möchte. Der ständige Rollen- und Perspektiven-Wechsel ist aber auch anstrengend, vor allem wenn man die Regeln des Stückes erst lernen muss und mit dem Ausgansmaterial nicht so vertraut ist. Das letzte Viertel ist dann auch extrem anstrengend, Hamlet vermischt mit den letzten Tagen des Regimes und unseres Protagonisten, mit Shaky-Cam hinter der Bühne gefilmt. Meiner Meinung nach der schwächste Teil der Vorstellung. Alles in allem würde ich das Stück aber auf jeden Fall empfehlen - man sollte nur wissen worauf man sich einlässt, schwere Kost eben.

V Sch 24.03.2018, 12:45

Perplex

Man muss sich das Stück in der Tat mehrmals anschauen. Jedes Mal entdeckt man wieder neue Details, die einem zuvor gar nicht aufgefallen sind. Alle vier Schauspieler sind spitze. Hervorheben würde ich Janko - aber nur, weil er zwei Mal lediglich mit seinem dichten Naturpullover bekleidet auf die Bühne kommt.

Tina Ludwig 08.03.2018, 16:06

In 80 Tagen um die Welt

Köstlich kurzweilig Unterhaltung mit Niveau:
Für viele ist ja ein Sonntag ohne Tatort schier undenkbar. Wie wohltuend ist es freilich, einen Sonntag ohne Tatort erleben zu dürfen: im Schauspielhaus mit dieser so köstlich kurzweilig-amüsanten Inszenierung des Jules-Verne-Klassikers. Da klopfen sich längst nicht nur Kinder auf die Schenkel vor Vergnügen. Auch wir Erwachsenen geraten ins Staunen und Schwärmen über dieses Füllhorn an humoresken Einfällen, welches Regisseur Tilo Nest über uns ausschüttet. Dazu die hinreißend komischen Darsteller und die Zwei-Mann-Live-Kapelle - das ist großartige Unterhaltung. Da fällt der Verzicht auf die viel zu oft gewaltgetunte TV-Scheinwelt ja so leicht. Und man weiß mal wieder, was man am Theater hat.

Joachim Dege 05.03.2018, 10:20

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