Die verlorene Oper. Ruhrepos

Ein Projekt von Thorleifur Örn Arnarsson und Albert Ostermaier

Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen

eine Pause | Achtung, besondere Anfangszeit! | Sa 16.03.19 | 18:30–22:20 | Schauspielhaus

  • DIE VERLORENE OPER - RUHREPOS
    © Katrin Ribbe
  • Die verlorene Oper. Ruhrepos
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  • Die verlorene Oper. Ruhrepos
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ZUM STÜCK

Was für ein Werk hätte das werden können: jenes Ruhr-Epos, geschrieben vom Autor des Arturo Ui, Bertolt Brecht, mit Musik von Kurt Weill. Ein avantgardistisches Theaterprojekt »episch-dokumentarischen Charakters«, gedacht für ein Publikum aus allen Schichten der Bevölkerung, mit Film, Musik und Szenen. In Auftrag gegeben wurde es 1927 in Essen, zwei Jahre vor Entstehung der Dreigroschenoper. Brecht und Weill hatten bereits vor Ort recherchiert, im »Pott«, an der Wiege der deutschen Industrialisierung. Dann begann die antisemitische Hetze und das Projekt wurde von der Kulturpolitik schnöde fallengelassen. Die Partitur ist verschwunden. Übrig blieben ein paar hingeworfene Stichworte: Brecht, Weill, Koch, Ruhr, 1927, Messer.

Jahrzehnte später fand der Autor Albert Ostermaier Hinweise auf diese unverwirklichte Unternehmung in einem Archiv und schlug den Ruhrfestspielen Recklinghausen vor, diese zum Gegenstand eines neuen Stückes zu machen. Doch verloren waren nicht nur das Manuskript und das Notenmaterial, verloren war unterdessen auch die Kultur dieser einst so strahlenden Industrieregion. Verloren fühlte sich auch der Autor, als er sich an den Schreibtisch setzte. Der Theaterabend protokolliert die Suche.

ZUR INSZENIERUNG

Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson in unserer Radiosendung Theaterzeit auf Radio Hannover 100.0:

 

Der Autor Albert Ostermaier in unserer Radiosendung Theaterzeit auf Radio Hannover 100.0:

REGIETEAM

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Totaltheater für das 21. Jahrhundert nachtkritik, 13.06.18
mehr
Mäandernder Bogen der Bilder Neue Presse, 14.06.18
mehr
Begabter Arnacho-Regisseur Süddeutsche Zeitung, 19.06.18
mehr
Fragil und Mutig Hannoversche Allgemeine Zeitung, 02.02.19
mehr

PUBLIKUMSSTIMMEN

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Publikumsstimmen

Nicht nur die Inszenierung ist ein einziger Offenbarungseid, sondern auch die Art und Weise, wie seitens der Öffentlichkeitsarbeit mit der - größtenteils vernichtenden - Kritik umgegangen wird. Anstatt sich einer Diskussion zu stellen oder vielleicht auch einfach mal zu ertragen, dass hier eine Inszenierung vollkommen an die Wand gefahren wurde, werden Ausschnitte aus Zeitungskritiken zur Werbung wiedergegeben und dabei vollkommen aus dem Kontext gerissen. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, dem sei herzlich die entsprechende Darstellung auf nachtkritik empfohlen. Und nun diese zynische Konter-dem-Kritiker-Aktion ... letzten Endes ist dieses Verhalten genauso Eitel, wenn nicht selbstherrlich, wie die Inszenierung selbst. Ihr habt in diesem Jahr schon so viele richtig gute Inszenierungen abgeliefert, dann kann man auch dazu stehen, mal eine gehörig verkackt zu haben. :) Wäre ich für dieses Desaster verantwortlich gewesen, hätte ich beim Premierenapplaus auch meinen Sohn mit auf die Bühne genommen, um nicht ausgebuht zu werden. Mitleid gab es für den Abend ja ohnehin schon genug.
P.S.: Bitte seht diesen Beitrag nicht als Teilnahme an der sinnleeren PR-Aktionen und spendet die Freikarten lieber an Personen, die sonst weniger ins Theater gehen. Danke.

Markus Stark 20.02.2019, 08:20

Das war ein völlig überflüssiger Abend. Bei einem Auftragsstück konnte der Autor nicht leifernund hat dann 500 S Notizen zur Verfügung gestellt. DIese werden in vier Stunden ausgebreitet. Eine Bedeutung zu erzeigen, gelingt an keiner Stelle. So bleibt es ein Reigen der Eitelkeiten, nichtssagend, belanglos, teuer.

W M 10.02.2019, 17:32

Die großartigen Schauspieler konnten den Theaterabend leider nicht retten. Ansich habe ich mich längst davon verabschiedet irgendetwas verstehen zu wollen, ich hinterfrage jedoch trotzdem gern. Mir tun die Schauspieler wirklich Leid, die diesen Textwust bewältigen müssen. Es waren ohnehin nicht viele Zuschauer anwesend, nach der Pause hat sich der Saal jedoch noch deutlich geleert. Leider bin ich sitzen geblieben.

Anton Alexander 03.02.2019, 15:02

Ihre Kunst hat mich tief berührt und ich möchte Ihnen von Herzen danken für dieses poetische Wunderland voll Schönheit, Zartheit, Verzweiflung, Melancholie und Witz. Der Abend war für mich ein großes Geschenk. Sie haben mich verzaubert und in eine Welt hineingezogen, die hoffnungslos und hoffnungsvoll zugleich war. Die Kalkschale um mein Herz ist aufgebrochen und die Sehnsucht nach Poesie und Kunst scheint hervor.

Anja Lüpken 05.09.2018, 17:29

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