Einer von uns

Spurensuche nach dem 22. Juli 2011

Koproduktion mit Det Norske Teatret

Einführung 19:15 | Bar und Bühneninstallation ab 19:00 geöffnet

Preview | Bitte achten Sie bei der Nutzung der Sitzgelegenheiten von Einer von uns auf Ihre Kleidung. | Fr 15.03.19 | 20:00 | Cumberland

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    © Karl-Bernd Karwasz
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ZUM STÜCK

Eine beispiellose Tat. Am 22. Juli 2011 tötet ein Mann in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen. Die meisten Opfer sind Jugendliche eines Sommercamps der norwegischen Arbeiterpartei, die »politische Zukunft des Landes«. Der Mörder inszeniert sich als Erlöser, als Mitglied des Tempelritter-Ordens, der Europa von seinem »multikulturellen, kulturmarxistischen und feministischen« Irrpfad wieder auf die richtige Spur umlenken will. Diese Tat hat nicht nur Norwegen traumatisiert, sondern die ganze liberale Welt erschüttert. Um zu verstehen, was passiert ist, recherchierte die Journalistin Åsne Seierstad monatelang, führte Gespräche mit Angehörigen und Weggefährten. Es gibt keine Katharsis. Stattdessen liefert das Material eine schmerzliche Erkenntnis: Dieser Mann war »einer von uns«, der nach Anerkennung strebte und diesen Kampf im »echten Leben« immer wieder verloren hat. Fünf Jahre verbringt er mit Computerspielen, in denen er Mut und Tatkraft beweisen kann und Anerkennung erntet – bis er auf islamfeindliche Propagandaseiten im Internet stößt. Er bastelt sich im Digitalen eine Weltordnung zurecht, die während seiner Taten untrennbar mit der Realität verschwimmt.

 

Der norwegische Regisseur Erik Ulfsby wird sich gemeinsam mit einem norwegisch/deutschen Ensemble und den beiden Konzeptkünstlern Lars Ø. Ramberg und Ditteke Waidelich dem schwierigen Erbe dieser Tat zu nähern versuchen. Sie durch Schweigen in die Vergessenheit zu verbannen, ist nicht möglich. Die allerorten in Europa zu beobachtende aufkommende Stimmung gegen Demokratie, Pluralismus, Emanzipation und Globalisierung hat in dem Attentat ihre sichtbarste Form gefunden. Was macht die Gesellschaft gegenwärtig so anfällig für identitäre und autoritäre Versuchungen?

ZUR INSZENIERUNG

Der norwegische Regisseur Erik Ulfsby über die Inszenierung von Einer von uns in der Theaterzeit von Radio Hannover:

REGIETEAM

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Erzählen vom Versuch, mit der Katastrophe umzugehen Hannoversche Allgemeine Zeitung, 22.03.19
mehr
Worte für das nicht Spielbare Neue Presse, 22.03.19
mehr
Wichtiges Experiment shakespearetidsskrift.no, 22.03.19
mehr

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