Weltweite Lesung für Pressefreiheit

Ob Saudi-Arabien, Mexiko, Malta oder die Türkei: Überall auf der Welt sehen sich Journalist*innen Verfolgung und Bedrohungen ausgesetzt. Dabei sind Presse- und Meinungsfreiheit Menschenrechte. Am 10. Dezember 2018 jährt sich die Erklärung der Menschenrechte zum 70. Mal. Anlässlich dieses Jahrestags ruft das Internationale Literaturfestival Berlin (lib) zur weltweiten Lesung Khashoggis und anderer Texte ermordeter oder verfolgter Journalist*innen auf. Die Unterzeichner*innen des Aufrufs, zu denen auch Literaturnobelpreisträgerinnen wie Elfriede Jelinek oder Margaret Atwood gehören, fordern eine vollständige Aufklärung des Falls und den Schutz aller im Exil lebenden Journalist*innen. Auch in Deutschland wird die Pressefreiheit zunehmend in Frage gestellt. Deshalb wollen auch wir uns solidarisch zeigen und laden am 10. Dezember um 19:00 Uhr zum Worldwide Reading nach Cumberland ein. Es lesen Prof. Dr. Christine Morgenroth (Leibniz Universität Hannover), Stefan Gohlisch (Neue Presse), Christina Végh (Kestnergesellschaft), Ulrika Engler (Landeszentrale für politische Bildung), Lothar Schlieckau (DIE GRÜNEN), Hartmut El Kurdi (Kolumnist und Autor) sowie Dr. Gunther Dunkel (Präsident Stiftung Niedersachsen) Texte von Jamal Khashoggi, Ján Kuciak, Kim Wall, Anna Politkovskaja u. a.

Der Eintritt für die Lesung ist frei, Zählkarten gibt es an den Kassen der Staatstheater.

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