Kaspar Häuser Meer

von Felicia Zeller

  • Kaspar Häuser Meer
    © Isabel Machado Rios
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ZUR INSZENIERUNG

Barbara, Silvia und Anika sind Jugendamtssozial- arbeiterinnen und rotieren. Ihre »Klienten« sind Kinder wie Kevin, Jessica und Lea­Sophie – Kinder, deren Schicksal der Öffentlichkeit solange egal ist, bis eines von ihnen stirbt.

Als »Grenzgänger... irgendwo zwischen Basis und Gesetz« sollen die Damen vom  Jugendamt das Schlimmste verhindern, soziale Feuerwehr sein, wo es eigentlich schon zu spät ist. Das ständige Bemühen, der Zeit nachzujagen, das  Hinterherhinken bei gleichzeitigem Ringen darum, schneller zu sein, prägt nicht nur ihre berufliche Existenz. Als sie erfahren, dass sie die 104 lückenhaft dokumentierten Fälle ihres ausgebrannten Kollegen Björn (»Björn­Out«) nun auch noch übernehmen müssen, beginnen sie, den unerträglichen Druck gegen- einander zu richten. Die Angst vor der Einsicht in das vorprogrammierte  Scheitern lässt aus engagierten Sozialarbeiterinnen selbst Klienten werden. Jeder Tag wird zur Zerreißprobe zwischen Aufopferungs- bereitschaft und der Furcht vor Fehlentscheidungen. Die Überforderung mündet in Bewegungslosigkeit.

 

Felicia Zeller sammelte ihr Material vor Ort im Büroalltag deutscher Jugendämter und verdichtete es zu einer grotesken Sprachkaskade. Der Unmöglichkeit, menschlichen Tragödien durch Paragrafen und Institutionen beizukommen, begegnet sie mit einer Farce, die aus dem Jargon der sozialen Arbeit komische, abgründige und irrwitzige Töne filtert. Mit Kaspar Häuser Meer schrieb Felicia Zeller eines der klügsten Stücke aus unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit, eine Art Modern Times unserer Fürsorgegesell­schaft. Es erhielt bei den 33. Mülheimer Theatertagen den Publikumspreis und wurde seitdem zahlreich nachgespielt.

REGIETEAM

Regie Heike-M. Goetze + Bühne Dirk Thiele + Dramaturgie Ludwig Haugk + Kostüme Heike-M. Goetze

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Furiose Wortkaskade Hannoversche Allgemeine, 20.01.14
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Hervorragend auf den Punkt nachtkritik.de, 17.01.14
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Körperlich Neue Presse, 20.01.14
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PUBLIKUMSSTIMMEN

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Publikumsstimmen

...die schauspielerische Leistung aller drei Schauspielerinnen hat mich tief beeindruckt! Das Stuck scheint sehr nah an der Wirklichkeit zu sein. Sehr bildhaft, sehr schnell, sehr anschaulich, sehr sehr gut sehr fein sehr authentisch gespielt.Mein Gott, wie kann man sich diese Masse an unzusammenhängenden Sätzen merken??

Sonja Lange 24.02.2014, 10:24

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