Die Edda

neu erzählt von Thorleifur Örn Arnarsson und Mikael Torfason

ausgezeichnet mit dem Theaterpreis DER FAUST

  • DIE EDDA
    © Katrin Ribbe
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ZUM STÜCK

»EHRFURCHT ERBIETE ICH ALLEN HEILIGEN GESCHLECHTERN, / DEN MÄCHTIGEREN UND DEN MINDEREN KINDERN HEIMDAHLS. / DU WILLST, WALVATER, DASS ICH WOHL ERZÄHLE DIE URGESCHICHTE DER WELT, / DIE ICH AM BESTEN KENNE.«

 

Es sind die Fragen der Fragen, die sich die Menschheit seit Jahrtausenden stellt: Wo kommt eigentlich alles um uns herum her? Wie hängt alles miteinander zusammen? Warum ist die Welt, wie sie ist? Heute gibt die Wissenschaft auf vieles eine Antwort. Manche dieser Antworten muten dabei nicht weniger erstaunlich und unwahrscheinlich an, als die alten Mythen, mit denen sich Menschen an unterschiedlichsten Enden der Welt Antworten zu geben versuchten. Eine der ältesten Erzählungen dieser Art ist die nordische Edda. In ihr lösen sich Götter- und Heldengeschichten ab, werden grundlegende Wahrheiten in symbolischer Verhüllung formuliert.

In einer Zeit, in der wir allerorten nach Orientierung suchen und gleichzeitig den großen allgemeingültigen Erzählungen und Ideologien misstrauen, bekommen die alten Mythen in ihrer Heterogenität, ihrer tiefen Widersprüchlichkeit, ihrem zuweilen derben Humor eine ganz existentielle Bedeutung. Die isländischen Theaterschaffenden Thorleifur Örn Arnarsson und Mikael Torfason machen sich jetzt mit dem hannoverschen Ensemble daran, die Edda bildgewaltig und überbordend ins Heute zu überführen und zu erzählen.

ZUR INSZENIERUNG

THORLEIFUR ÖRN ARNARSSON (geb. 1978) wird sich gemeinsam mit dem Autor MIKAEL TORFASON (geb. 1974) in den Stoff der Edda begeben, ihn neu lesen, überschreiben und versuchen, in die Tiefe eines gegenwärtigen Gefühls, in das Unbewusste unserer Gesellschaft vorzudringen, das sich aus den alten Geschichten speist, die sich in den verschiedensten Kulturkreisen aufs Verblüffendste ähneln. Bereits 2015 widmeten sie sich der isländischen Saga Njala. Der am Borgarleikhus Reykjavík entstandene Abend erhielt den höchsten isländischen Theaterpreis in zwölf Kategorien.

 

Übersetzer Damián Dlaboha in unserer Sendung Theaterzeit auf Radio Hannover:

Kostümbildnerin Karen Briem in unserer Sendung Theaterzeit auf Radio Hannover:

Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson in unserer Sendung Theaterzeit auf Radio Hannover:

REGIETEAM

Regie Thorleifur Örn Arnarsson + Bühne Wolfgang Menardi + Kostüme Karen Briem + Musikalische Leitung Gabriel Cazes + Dramaturgie Judith Gerstenberg / Johannes Kirsten + Übersetzung Damiàn Dlaboha

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Tiefe Einsichten Hannoversche Allgemeine Zeitung, 17.03.18
mehr
Alles drin, alles dran Neue Presse, 17.03.18
mehr
Stürmischer Schlussbeifall Cellesche Zeitung, 17.03.18
mehr
Wohliges Pathos nachtkritik.de, 15.03.18
mehr
Mitreissend vorwärts Die Deutsche Bühne, 16.03.18
mehr
Der ganze Mythos in vier Stunden Süddeutsche Zeitung, 03.04.18
mehr
Alles wieder auf Anfang taz, 03.04.18
mehr
Absolut empfehlenswert Litlog Uni Göttingen, 17.09.18
mehr

PUBLIKUMSSTIMMEN

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Publikumsstimmen

Herzlich Glückwunsch ALLEN, die am Samstag für die "Edda" auf und hinter der Bühne für das gute Gelingen mitgearbeitet haben. Ich bin total begeistert von der Aufführung und von der Umsetzung des Eddastoffes.
Vielen Dank und ich hoffe auf einige Wiederholungen im nächsten Jahr.

Wolfgang W. Radermacher 18.11.2018, 02:59

Wer noch nicht die "edda" auf der bühne erlebt hat, muss unbedingt damit anfangen

Siegfried Stöbesand 08.11.2018, 09:44

Hallo Hannover!
Geht es Euch zu gut? Am Freitag war ich endlich in der Edda, es gab freie Plätze. Warum? Ich bin eigens aus dem Ruhrgebiet angereist. Nachts um halb vier war ich dank Bahn endlich zuhause. Ihr in dieser, Euren dialektfreien Stadt könnt Ihr sogar für lau ins Schauspiel mit den Öffentlichen, um dieses kräftige, zärtliche, mystische, komische, rasante und meditative Ding zu sehen. Und Ihr könntet stolz sein, die drei Stunden erlebt zu haben. Sie berühren, da hast Du keine Chance. Eine gewaltige Leistung, auch für so ein großes Haus. Schauspieler*innen, Aussstattung, Kostüm, Bühnentechnik, Beleuchtung, Maske... Ach, ein Glücksfall. Ich sage Euch mal was: Das ist, als wenn bei den 96-ern alles so stimmt, dass man Meister wird und dann noch drei Mal das Tor des Monats schießt, also umwerfend schönen Fußball spielt. Geht da hin, bevor Ihr arm oder dumm oder erstarrt sterbt irgendwann.
Zwei mindestens solltet aber pro Vorstellung zuhause bleiben, denn ich komme noch Mal, im November hoffentlich. Und danke an die Politik in Land und Stadt, dass sie diese Irren das machen lässt und ich zahle weniger als bei Hannover gegen Augsburg auf der Hauptribüne.
Inhalt und so könnt Ihr googeln, meine Gefühle nicht. Deshalb dieser Post.

Martin Kaysh 02.10.2018, 01:09

Ich hatte vorher keine Berührungspunkte mit der Edda und auch wenn viele Elemente in Bezug auf einzelne Mythen nur tangiert wurden (die Edda hat eben eigentlich keine klassische Erzählweise, wie wir sie kennen, wie ich im tollen Vortrag in der Pause gelernt habe), hat mir das Stück tiefen Einblick in die nordische Sagenwelt und die damit im Stück verknüpften Elemente und Gedanken über das menschliche Dasein aufgezeigt dank einer Inszenierung die mutig genug war viele Erzählstränge miteinander zu verknüpfen, gleichzeitig, nebeneinander, übereinander und untereinander laufen zu lassen- mit großem Erfolg.
Zukunft, Vergangenheit, Ende, Anfang, Tod und Leben, das alles scheint ineinanderzugreifen.
Besonders ergreifend war dabei der Auftakt in den ersten 10 Minuten, der einem wirklich Gänsehaut gemacht hat, wenn die Erzählstimme aus dem Off Ragnarök, das Ende gleich zu Beginn in bis zu sich überschlagender, schreiender Stimme schildert, untermalt mit grandiosen Nebel- und Lichteffekten - um dann unmittelbar und unerwartet in eine Art Museumsführung überzugehen, die den den Hintergrund der Edda erklärt. Solche unmittelbaren Brüche sind überraschend aber immer stimmig mit dem Hintergrundmaterial und dem Konzept der Edda und decken eine ganze Bandbreite an Emotionen, in einem Moment lacht man über Lokis Tricksereien und wird im nächsten gefesselt und ergriffen von der geschickt ausgewählten Musik, die Live auf der Bühne instrumentiert und gesungen wird (besonders ergreifend "My body is a cage - Arcade Fire"). Das ganze ist eine wahre Tour de Force durch die nordische Mythenwelt, großartig inszeniert, mit einem wahnsinnig aufwändigen Bühnenkonzept, tollen Schauspielern und Kostümen.
4 Stunden vergingen wie im Flug und ich glaube, wenn man es sich nochmal anschaut, wird man immer wieder neue Elemente entdecken können. Ich freue mich darauf, denn es war ganz großes Theater!

Benedikt Fleischer 05.07.2018, 18:15

Wie es schon in der Beschreibung stand; DIESE Edda ist eine "Neuerzählung".
Diejenigen die die bekannte Edda erwarten werden nicht das bekommen was sie aus bekannten Büchern oder Filmen kennen.


1. Die Geschichte wird nicht so dargestellt wie es in bekannten Büchern/ Hörbüchern erzählt wird
2. die bekannte Chronologie ist frei gewählt und ein roter Faden ist, für Zuschauer die die Edda nicht kennen, nicht verfolgbar
3. Das Ende, Ragnarok, tritt nicht ein
4. Das Thema Alkoholkrankheit konnte ich nicht in Verbindung mit der Edda bringen

Es gibt aber nicht nur Negatives zu berichten:

1. die Schauspielerische Leistung war ausgesprochen gut ( speziell das Ende )
2. die Pause wurde unglaublich gut genutzt mit einem spannenden Vortrag
3. das Bühnenbild war lebendig, selbst das in Helheim
4. die Gesänge und die Musik - wunderbar!

Wie es schon in der Beschreibung stand; DIESE Edda ist eine "Neuinterpretation".
Diejenigen die die bekannte Edda erwarten werden nicht das bekommen was sie aus bekannten Büchern oder Filmen kennen.


Grüße
Stefan Golombek

Golombek Stefan 05.07.2018, 18:09

Der Abend hat ne Wucht und ist ne Wucht!!

M. Dehne 28.06.2018, 22:00

Eine sehr fesselnde und kurzweilige Inzonierung. Das schwierige Thema interessant umgesetzt. Vorallendingen eine grossartige Gesammtleistung von Schauspielern und Technik und Bühnenarbeiter. Ich hätte mir gewünscht, dass bei der langen Aplauszeit die Schauspieler auch die anderen Mitwirkenden mit auf die Bühne geholt hätten.

Helga Dobrick-Kroeber 24.06.2018, 21:22

Prima! Vor allem der erste Teil rasant, kurzweilig und toll "bebildert" und gespielt

Wolfgang Krüger 24.04.2018, 09:29

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