Faserland

von Christian Kracht

Junges Schauspiel | ab 16

Uraufführung: 14.04.2012


  • © Katrin Ribbe

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ZUM STÜCK

Christian Krachts umstrittenes Romandebüt »Faserland« erschien 1995. Von einigen Kritikern wurde es zum Wegweiser einer neuen Richtung des deutschen Popromans erklärt, von anderen heftig kritisiert. Ein Ich-Erzähler, Ende zwanzig, durchquert ziellos die Republik von Sylt bis in die Schweiz. Der Protagonist durchtaumelt Parties. Gespräche über Belanglosigkeiten und die Schönheit der Leere bilden den Partytalk, synthetische Drogen tun ihr Übriges. Gelangweilt steht er den Ereignissen gleichzeitig nah und fern. Die Reise endet in der Mitte des Zürcher Sees. Krachts Porträt einer modernen Konsumgeneration markiert das Gegenteil der wütenden, sich auflehnenden Popliteratur der Beat-Generation. Sein Protagonist ist kein Rebell. Empörung hat er seinen Eltern überlassen. Er hat es sich bequem gemacht im Mittelstand und kultiviert sein zielloses Treiben ohne Höhepunkte in einer Welt, die Individualität in Marken aufgelöst hat. Zur Aufgabe hat er sich gemacht, außer an persönlichem Hedonismus an nichts beteiligt zu sein. Er ist ein Vorkämpfer einer heute wieder durch lästige Krisen bedrohten Lebenskunst.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde des hannoverschen Schauspielhauses e.V.

 

Hier geht es zur Faserpost: Faserland auf Reisen

REGIETEAM

Regie Robert Lehniger + Bühne und Kostüme Irene Ip + Video Bert Zander + Dramaturgie Vivica Bocks

BESETZUNG

Sandro Tajouri + Martin Vischer + Oscar Olivo + Dominik Maringer + und dem Kleinen Schulchor der Tellkampfschule unter der Leitung von Eiko Saathoff

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Genial Deutschlandradio Kultur, 15.04.12
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Lässig, cool, unangestrengt Hannoversche Allgemeine, 16.04.12
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Berührend sueddeutsche.de, 16.04.12
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Publikumsstimmen

Nach Skepsis und vielen Zweifeln, ob man diese 1990er-Bibel tatsächlich inszenieren darf und kann, musste ich gestern gezwungenermaßen meinen Schatten überspringen und mit einem Leistungskurs die Pflichtlektüre für das Abitur 2013 ,absehen'. Mein Gott, das ist großartig gemacht!
Der Text ist nicht verdorben, sondern lebendig zum Tanzen gebracht worden. Starke Darsteller, tolle Ideen. Ein must-see! (Ohne Ironie, wir sind ja im Jahr 2012.)

Sven Anton Buchstabenkasper 01.07.2012, 14:42

Eine tolle Inszenierung – nachdem ich das Buch bereits vor vielen Jahren gelesen habe, wurde die Geschichte so noch einmal lebendig und bekam durch die Videosequenzen und die Idee mit den verschiedenen Erzählern eine ganz neue Dynamik. Herrliche Stereotypen, die man auch heute noch problemlos findet...

Verena Wockenfuss 18.06.2012, 11:55

Klarer kann "wer bin ich und wenn wie viele" nicht dargestellt werden. Durch die Kostüme war sofort zu erfassen, dass hier die Vielseitigkeit einer Person beschrieben wird. Großartig die Mimik aller vier Schauspieler synchon zum Sprechenden. Das Wasser lässt viel Raum für eigene Gedanken zum Stück.

Heike Metzger 18.04.2012, 16:31

Ein tolles Stück, auch für junges Publikum!

Felix Timpe 16.04.2012, 21:11

Genial die Zusammenschau von Live-Darstellung und Video! Auch der Chor hat den eigentlich lapidaren Bericht Krachts gut erhellt.Respekt vor der Schauspielerleistung,allen voran Martin Vischer. Schade, dass in Zeiten der Wasserknappheit soviel von dem köstlichen Nass vergossen wird, feucht-fröhliche Feiern ließen sich auch anders glaubwürdig darstellen.

Susanne Käsebieter 16.04.2012, 14:00

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