Nathan

Ein Projekt von Oliver Frljić nach Gotthold Ephraim Lessing

anschl. Premierenfeier

Premiere | Junges Schauspiel | ab 15 | keine Pause | So 02.09.18 | 19:30 | Ballhof Eins

  • NATHAN
    © Karl-Bernd Karwasz
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ZUM STÜCK

Lessings Märchen über die Toleranz, eines der ersten politischen Stücke unter den deutschen Theaterklassikern, wird gerade wieder – aus aktuellem Anlass – landauf, landab gespielt. Märchen enden mit dem hoffnungsvollen Satz: »Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.« Aber wir wissen, dass sie nicht überlebt haben und müssen fürchten, dass sie auch weiterhin nicht überleben werden. Das Stück lässt sich heute nicht lesen ohne die Erinnerung an den Holocaust. Der kroatische Theatermacher Oliver Frljić – im deutschsprachigen Raum schon öfter mit seinen zornigen und auf gesellschaftliche Schmerzpunkte zielende Stückentwicklungen aufgefallen – überprüft, was von diesem Märchen in einer Zeit übrig bleibt, in der »Ideologien der Ungleichwertigkeit« wieder gesellschafts- und debattenfähig geworden sind. Wie steht es mit der Mission der Aufklärung angesichts von Xenophobie, Homophobie, Rassismus, Islamophobie und Antisemitismus? Frljić schreibt das Stück in die Gegenwart fort und erzählt, wovon Lessing schweigt; er lässt Vertreter*innen der drei Buchreligionen auftreten und schildert die (Religions-)Kriege damals – und heute. Die Mehrdeutigkeit der Bilder, die er entwirft, produziert Missverständnisse und fordert auf, das Unanschaubare anzusehen. Eindeutig und unmissverständlich ist die Botschaft, die dieser Nathan sendet: Das Akzeptieren und Tolerieren von verschiedenen Identitäten ist der Kern unseres Menschseins und nicht verhandelbar! 

ZUR INSZENIERUNG

Regisseur Oliver Frljić in unserer Radiosendung Theaterzeit auf Radio Hannover 100.0:

REGIETEAM

Regie und Bühne Oliver Frljić + Kostüme Sandra Dekanić + Dramaturgie Barbara Kantel

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Starke Bilder Hannoversche Allgemeine Zeitung, 04.09.18
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Mischung aus Performance und Happening Neue Presse, 04.09.18
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PUBLIKUMSSTIMMEN

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Publikumsstimmen

Der große Berg Schuhe hat in mir sofort eine große Traurigkeit geweckt. Ich glaube kaum, dass ich dieses Stück werde ertragen können. Für Menschen wie mich, die in der Zeit des traurigen Geschehens gelebt haben, ist es denke ich schwer. Ich habe aber auch Zweifel, dass Theater, Film oder andere Aktionen etwas verändern. Die Menschen haben sich nicht verändert. Daher kann sich das Geschehen jederzeit wiederholen.
Edelgard Wollny

Edelgard Wollny 18.05.2018, 15:53

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25.09.Di 19:30Karten
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