Qualityland

von Marc-Uwe Kling

Junges Schauspiel | ab 15 | eine Pause | Achtung, besondere Anfangszeit! | Sa 15.12.18 | 19:00–21:50 | Ballhof Eins

Ausverkauft, evtl. Restkarten
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    © Isabel Machado Rios
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ZUM STÜCK

Willkommen in der Zukunft! Hier läuft alles rund: Arbeit, Freizeit und Beziehungen sind von Algorithmen optimiert. QualityPartner weiß, wer am besten zu dir passt. Das selbstfahrende Auto weiß, wo du hin willst. Und wer bei TheShop angemeldet ist, bekommt alle Produkte, die er bewusst oder unbewusst haben will, automatisch zugeschickt, ganz ohne sie bestellen zu müssen. Das System weiß, was du willst. Super praktisch! Kein Mensch ist mehr gezwungen, schwierige Entscheidungen zu treffen – denn in QualityLand lautet die Antwort auf alle Fragen: OK. Und als Präsidentschaftskandidat der Fortschrittspartei bewirbt sich ein Androide um das höchste Staatsamt. Schließlich machen Maschinen keine Fehler! Trotzdem beschleicht den Maschinenverschrotter Peter Arbeitsloser immer mehr das Gefühl, dass mit seinem Leben etwas nicht stimmt. Wenn das System wirklich so perfekt ist, warum gibt es dann Drohnen, die an Flugangst leiden, Sexdroiden mit Erektions- und Kampfroboter mit posttraumatischen Belastungsstörungen? Warum werden die Maschinen immer menschlicher, und die Menschen immer maschineller? Warum bekommt Peter einen pinken Delfinvibrator zugeschickt, den er nun wirklich nicht will, und warum weigert sich das System, seinen Irrtum einzugestehen und das Teil zurückzunehmen?

 

In den Mittelpunkt der Inszenierung des erstaunlich gegenwärtigen Science-Fictions von Känguru-Chroniken-Autor Marc-Uwe Kling stellt Regisseur Malte C. Lachmann die Frage nach der persönlichen Verantwortung in einem für alles zuständigen System und nach der Bedeutung des Wortes »Unberechenbarkeit« in einer vollkommen durchdigitalisierten Welt.

 

Das Programmheft zur Produktion ist HIER als PDF hinterlegt.

ZUR INSZENIERUNG

Mit freundlicher Unterstützung von hanova

 

Regisseur Malte C. Lachmann in unserer Sendung Theaterzeit auf Radio Hannover:

Ein Premierenberich zu QualityLand in unserer Sendung Theaterzeit auf Radio Hannover:

REGIETEAM

Regie Malte C. Lachmann + Bühne Ramona Rauchbach + Kostüme Anna van Leen + Musikalische Leitung Christian Decker + Dramaturgie Barbara Kantel

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Glitzernde Dystopie Braunschweider Zeitung, 12.03.18
mehr
Lustige Parodie die tageszeitung, 12.03.2018
mehr
Heute schon in der Zukunft angekommen NDR Kultur, 12.03.18
mehr
Echte Qualitytime Neue Presse, 12.03.18
mehr

PUBLIKUMSSTIMMEN

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Publikumsstimmen

Ein hochaktuelles Stück. Für ein Sciene Fiction erschreckend nah an unserer Realität.

Ich möchte hier nur kurz einen Gedanken zu ersten Spielhälfte loswerden und zwar geht es um den Moment der Warteschleife in dem
sich der Protagonist Songs aus seinem Leben anhören muss bis er endlich an der Reihe ist.
Direkt erschließt sich mir wir quälend es für ihn sein muss so unmittelbar nach der Trennung die Kuschelrocksongs hören zu müssen, die er am liebsten beim Sex mit seiner Expartnerin hörte. Das macht sein Ausdruck deutlich. Doch dann verharrt er körpersprachlich und mimisch in diesem leicht gequältem Ausdruck während nun ein Song nach dem anderen gespielt wird. Durch den weißen Gasevorhang der Kammer legen dafür die Musiker und Sänger einen drauf. Sie verhindern in diesem Moment die Qual des Publikums indem sie wir viel in Ihren Ausdruck legen. Allerdings verblasst dieser im wahrsten Sinne durch die Gaze der Kammer. Ich sehe hier zwei Potentiale . Zum einen wünschte ich mir mit dem Protagonisten zu jedem Song eine Reise in seine Vergangenheit. Was war das besondere Erlebnis ?
Warum taucht er nicht in diese Gefühlswelt ein und nimmt in seinem inneren Bild gefühlvoll Kontakt zu der Droidin auf um dann pointiert von der Warteschleifenansage aus diesem Bild gerissen zu werden ?
So bleibt das Spiel flach und es kommt hier etwas Langeweile ob der vielen Wiederholungen auf.

Eine andere Möglichkeit wäre es, die tollen Sänger und Musiker sein Innenleben in der Warteschleifenzeit darstellen zu lassen. Dafür dürfte dann aber die Gazekiste nicht von Außen beleuchtet werden. Denn das lässt das Spiel darin verblassen. Rote oder lilane Beleuchtung aus dem Inneren der Kiste könnte auch sein Innenleben und damit die Dramatik dieser Sequenz beleben. Insgesamt hätte ich mir ein Betonung dieses Aspekts gewünscht. Wie lebt ein Emotionalwesen in einer durchoptimierten Zeit.
Insgesamt eine gelungene Inzenierung.
Vielen Dank für dieses Stück und
viel Spaß bei den nächsten Aufführungen

wünscht
Robert Brand

Robert Brand 01.05.2018, 10:12

TERMINE & KARTEN

Termine

26.12.Mi 19:00Karten
31.12.Mo 19:00Karten
13.01.So 19:00Karten
27.01.So 19:00Karten

Weitere Termine folgen

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