Hedda Gabler

von Henrik Ibsen

Einführung 18:45

Achtung Vorstellungsausfall! | eine Pause | Di 18.12.18 | 19:30–22:15 | Schauspielhaus

  • HEDDA GABLER
    © Katrin Ribbe
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ZUM STÜCK

»ICH MÖCHTE EIN EINZIGES MAL IN MEINEM LEBEN DIE HERRSCHAFT HABEN ÜBER EIN MENSCHENSCHICKSAL.«

 

Sechs Monate Hochzeitsreise liegen hinter der Generalstochter Hedda und ihrem Ehemann Jörgen Tesman. Jetzt kann das gemeinsame Glück beginnen. Aber Hedda liebt Jörgen nicht. Um seiner anspruchsvollen Frau das erhoffte Leben bieten zu können, hat dieser sich in Erwartung einer Professur tief verschuldet. Sie hatte ihn hauptsächlich der gesellschaftlichen Stellung wegen geheiratet, die er ihr zu sichern schien. Von der Sinnlosigkeit der noch frischen Ehe überzeugt, trifft Hedda auf ihre Jugendliebe Eilert Lövborg. Eilert arbeitet im gleichen wissenschaftlichen Feld wie Jörgen. Der deutlich Begabtere ist für Jörgen somit doppelte Konkurrenz. Die gelangweilte Hedda versteigt sich indes in Allmachtsfantasien. Einmal möchte sie Herrschaft über ein Menschenschicksal haben. Einmal soll die Schönheit regieren. Ihr Streben richtet sie aber nicht etwa auf Jörgen, sondern auf Eilert Lövborg. Es beginnt ein subtiles Psychodrama zwischen Begehren und Enttäuschung, an dessen Ende eine der berühmtesten Requisiten der Theatergeschichte, die Pistole von Heddas Vater, grausame Klarheit schafft.


HENRIK IBSEN (1828 –1906) hat die menschliche Psyche seziert wie wohl kaum ein anderer Dramatiker. 1890 schrieb er mit Hedda Gabler eines seiner bekanntesten Stücke, das ein Jahr später in München uraufgeführt wurde.

ZUR INSZENIERUNG

Schauspielerin Sarah Franke und Regisseur Alexander Eisenach in unserer Radiosendung Theaterzeit auf Radio Hannover 100.0:

 

Nachbericht zu Premiere in unserer Radiosendung Theaterzeit auf Radio Hannover:

REGIETEAM

BESETZUNG

Hedda Gabler Sarah Franke + Jörgen Tesman Silvester von Hösslin + Ejlert Lövborg Daniel Nerlich + Berte Johanna Bantzer + Assessor Brack Janko Kahle + Thea Elvsted Lisa Natalie Arnold + Juliane Tesman Beatrice Frey + Live-Musik Sven Michelson, Niklas Kraft + Live-Video Oliver Rossol

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Kammerspielartige Nähe nachtkritik.de, 05.05.18
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Spielerisch und leicht Neue Presse, 07.05.18
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PUBLIKUMSSTIMMEN

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Publikumsstimmen

Hedda – Gabler. Hedda – Gabler. Hedda Gabler.
Ein Vorhang tut sich auf und bringt die Duftglocke des Wohlstands des Kulturgenießenden im Zuschauerraum mit jedem Akt -mehr- ins Wanken. Ein klarer Klang als Aufruf zur Selbstinnenschau und zur Selbstkritik schwingt nach.
Eine großartige Aufführung mit vielen kleinen Details zum Beobachten, Entdecken, Staunen, Erschrecken und Bejubeln. Vielen Dank!

Aline Kolletzki 17.05.2018, 16:20

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