Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

Gangsterspektakel von Bertolt Brecht

eine Pause | ZUM LETZTEN MAL! | Mi 12.06.19 | 19:30–22:10 | Schauspielhaus

  • Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui
    © Isabel Machado Rios
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ZUM STÜCK

Chicago zu Zeiten der Prohibition. Der Gangsterboss Arturo Ui kommt mit seiner Gefolgschaft in die Stadt. Sein Ziel: die Übernahme des kompletten Karfiolmarktes. Sein Timing: perfekt, befindet sich der Gemüsemarkt doch gerade in einer schweren Absatzkrise. Doch die Unternehmer des Karfioltrusts lehnen sein Hilfsangebot ab. Sie verfolgen einen eigenen Plan. Von der Stadt wollen sie mithilfe des bestochenen Politikers Dogsborough Anleihen für den Bau neuer Kaianlagen erwirken, die sie in ihre eigenen Taschen fließen lassen wollen. Der Betrug wird ruchbar, eine Untersuchungskommission soll die Vorgänge aufklären. Da erscheint erneut Arturo Ui und bietet Dogsborough und dem Trust seinen Schutz an. Doch die Gemüsehändler weigern sich, das Schutzgeld zu zahlen. Kurz darauf brennt ein Speicher. Leichen werden gefunden. Die Zeichen werden verstanden. Ui weitet seinen Einflussbereich aus, zwingt das größte Importgeschäft vor Ort, sich anzuschließen und nimmt die nächste Stadt ins Visier. Arturo Uis Aufstieg hat gerade erst begonnen.

 

Bereits 1941 auf der Flucht, im finnischen Exil, schrieb Bertolt Brecht seine berühmte satirische Parabel über die Machtergreifung Hitlers. Er schrieb das Stück für den US-amerikanischen Markt, verlegte die Handlung ins Gangstermilieu und zeigte den Verlauf der Handlung als amerikanische Möglichkeit. Die Abwehr war immens. Dass Faschismus immer und überall auftreten kann, zeigt seine große historische Gangsterschau – und dass er aufzuhalten ist.

ZUR INSZENIERUNG

Komponist und Arrangeur Peer Baierlein und Chorleiter Florian Lohmann zur Musik in der Inszenierung in unserer Radiosendung Theaterzeit aud Radio Hannover 100.0:

REGIETEAM

Regie Claudia Bauer + Bühne Andreas Auerbach + Kostüme Patricia Talacko + Komposition & Sounddesign Peer Baierlein + Leitung des Vokalensembles Florian Lohmann + Dramaturgie Judith Gerstenberg

BESETZUNG

Mit Katja Gaudard, Philippe Goos, Günther Harder, Philipp Kronenberg, Dennis Pörtner, Emma Rönnebeck, Sebastian Weiss, Statisterie + Vokalensemble Franziska Poensgen, Esther Tschimpke, Melissa Wedekind, Ida Danzberg, Maria Rüssel, Lea Wolpert, Justus Barleben, Simon Jass, Steffen Kruse, Friedemann Gottschlich, Steffen Henning, Luciano Lodi + Live-Video Tobias Haupt

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Witz und Absurdität nachtkritik, 18.01.19
mehr
Tolles Treiben NDR Kultur, 18.01.19
mehr
Rasanz und Kraft Hannoversche Allgemeine Zeitung, 19.01.19
mehr
Kein plakatives Lehrstück mehr Neue Presse, 19.01.19
mehr
Chance genutzt Die deutsche Bühne, April 2019
mehr

PUBLIKUMSSTIMMEN

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Publikumsstimmen

Eine rundum begeisternde Aufführung. Grandios gespielt und einfach faszinierend.

Reiche Jürgen 20.01.2019, 11:54

Vieles bei dieser Inszenierung ließ mich ratlos zurück. Am unbegreiflichsten aber war, warum die Trauergesellschaft in diesen bescheuerten 80er-Jahre Klamotten auftrat.

Weiss 18.01.2019, 14:01

TERMINE & KARTEN

Termine

14.05.Di 19:30Karten
16.05.Do 19:30Karten
12.06.Mi 19:30Karten

VIDEO

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