Acts of Goodness

von Mattias Andersson

Junges Schauspiel | ab 14 | keine Pause | Sa 06.10.18 | 19:30–21:00 | Ballhof Eins

  • ACTS OF GOODNESS
    © Katrin Ribbe
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ZUM STÜCK

Was ist Güte? Ein Akt der Selbstlosigkeit oder doch auf Eigennutz gegründet? Gibt es das Gute? Kann man eine gute Tat von ihrer (möglicherweise egoistischen) Motivation trennen? Kommt es auf ein möglichst effektives Ergebnis an, oder hat der Wille zur guten Tat einen Wert an sich? Welche Kräfte kann das Gute in einer Gesellschaft entwickeln, die immer stärker auseinander driftet und mit sozialen Missständen und menschlicher Brutalität konfrontiert wird? Und was sind meine eigenen guten Taten und Erfahrungen?

 

Acts of Goodness ist eine theatrale Studie über ein altmodisch anmutendes Konzept. Der 1969 in Göteborg geborene Autor und Regisseur Mattias Andersson hat junge Europäer*innen danach gefragt, welchen Stellenwert ihrer Meinung nach die Güte heute hat, und lässt sie in seinem Stück zu Wort kommen. Sie zeichnen das Bild eines vom Neoliberalismus gezeichneten Kontinents, dessen Gesellschaft von Egoismus, Gier, Rassismus und Brutalität geprägt ist. Das dissonante Konzert wird ergänzt von Stimmen junger Menschen und ehrenamtlich Tätiger aus Hannover und der Region. Die Gründe, die sie für ihr Engagement nennen, sind so verschieden wie die Befragten selbst: Sie wollen der Gesellschaft etwas zurückgeben, weil es ihnen immer gut gegangen ist in ihr; sie leisten Sozialstunden ab und bleiben, weil das Ehrenamt ihrem Tag Struktur gibt; sie handeln im Auftrag der christlichen Nächstenliebe; sie genießen die sozialen Kontakte, die ihr Handeln mit sich bringt, und die Dankbarkeit, die sie zurück bekommen. Einig sind sie sich in einem: »Gutes tun macht glücklich!« – und geben damit dem Philosophen Immanuel Kant Recht, der sagt: »Kein Mensch kann glücklich sein, der sich nicht für gut hält.«

Aber reicht das aus, um auch die Gesellschaft gut und gerecht zu machen?


MATTIAS ANDERSSON (geb. 1969) studierte Schauspiel an der Universität Göteborg und arbeitet seit 1993 als Autor und Regisseur. Seit 2006 ist er Künstlerischer Leiter des Göteborger Backa Teater. Seine Stücke und Inszenierungen wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2007 mit dem hoch dotierten Ibsen-Preis.

ZUR INSZENIERUNG

Regisseurin Brit Bartkowiak in unserer Radiosendung Theaterzeit auf Radio Hannover:

REGIETEAM

Regie Brit Bartkowiak + Bühne Hella Prokoph + Kostüme Carolin Schogs + Musik Joe Masi + Video Stefano di Buduo + Dramaturgie Barbara Kantel

BESETZUNG

PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Unwiderstehliche Dynamik Hannoversche Allgemeine Zeitung, 15.05.18
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Gute Taten auf der schiefen Bahn Neue Presse, 15.05.18
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PUBLIKUMSSTIMMEN

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Publikumsstimmen

Meinen "Pädagogik/ Psychologie"-Leistungskurs des Beruflichen Gymnasiums der Alice-Salomon-Schule und mich hat dieses blendend gespielte und sehr unterhaltsam inszenierte, hoch aktuelle Stück sehr beeindruckt - und klar zum Nachdenken und Diskutieren bewegt. Stark!

M. Dehne 05.02.2019, 19:23

tolles stück mit witzigen, aber auch berührenden momenten, das sehr zum nachdenken anregen sollte. die inszenierung besonders - in sehr positiven sinn. bevor man die welt retten möchte, sollte man im kleinen damit anfangen durch nette gesten ... ich halte mich seit jahren daran, da auch von meinen eltern gelehrt. bitte, danke, auch mal ein nettes hallo oder so menschen gegenüber, die man nicht kennt. für mich war diese inszenierung mal wieder eine standing ovation wert, einem jungen mann in der 1. reihe auch, was mich ihn danach ansprechen liess. fazit ein toller ausklang des abends, diskussionen auch über die themen der inszenierung, da ich eingeladen wurde doch noch was mit ihm, freundin + freunden was trinken zu gehen. acts of goodness umgesetzt. schade, dass die inszenierung nicht so gut besucht war, wohl ist. möchte das gerne ändern - auch schulklassen sollten hingehn. danke dem ganzen team und dem autor.

elke neu 31.01.2019, 07:10

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