Die verlorene Oper. Ruhrepos

Ein Projekt von Thorleifur Örn Arnarsson und Albert Ostermaier

Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen

anschl. Premierenfeier

Premiere | eine Pause | Do 31.01.19 | 18:30 | Schauspielhaus

  • DIE VERLORENE OPER - RUHREPOS
    © Katrin Ribbe

ZUM STÜCK

Was für ein Werk hätte das werden können: jenes Ruhr-Epos, geschrieben vom Autor des Arturo Ui, Bertolt Brecht, mit Musik von Kurt Weill. Ein avantgardistisches Theaterprojekt »episch-dokumentarischen Charakters«, gedacht für ein Publikum aus allen Schichten der Bevölkerung, mit Film, Musik und Szenen. In Auftrag gegeben wurde es 1927 in Essen, zwei Jahre vor Entstehung der Dreigroschenoper. Brecht und Weill hatten bereits vor Ort recherchiert, im »Pott«, an der Wiege der deutschen Industrialisierung. Dann begann die antisemitische Hetze und das Projekt wurde von der Kulturpolitik schnöde fallengelassen. Die Partitur ist verschwunden. Übrig blieben ein paar hingeworfene Stichworte: Brecht, Weill, Koch, Ruhr, 1927, Messer.

Jahrzehnte später fand der Autor Albert Ostermaier Hinweise auf diese unverwirklichte Unternehmung in einem Archiv und schlug den Ruhrfestspielen Recklinghausen vor, diese zum Gegenstand eines neuen Stückes zu machen. Doch verloren waren nicht nur das Manuskript und das Notenmaterial, verloren war unterdessen auch die Kultur dieser einst so strahlenden Industrieregion. Verloren fühlte sich auch der Autor, als er sich an den Schreibtisch setzte. Der Theaterabend protokolliert die Suche.

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PRESSESTIMMEN

Pressestimmen

Totaltheater für das 21. Jahrhundert nachtkritik, 13.06.18
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Mäandernder Bogen der Bilder Neue Presse, 14.06.18
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Begabter Arnacho-Regisseur Süddeutsche Zeitung, 19.06.18
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Publikumsstimmen

Ihre Kunst hat mich tief berührt und ich möchte Ihnen von Herzen danken für dieses poetische Wunderland voll Schönheit, Zartheit, Verzweiflung, Melancholie und Witz. Der Abend war für mich ein großes Geschenk. Sie haben mich verzaubert und in eine Welt hineingezogen, die hoffnungslos und hoffnungsvoll zugleich war. Die Kalkschale um mein Herz ist aufgebrochen und die Sehnsucht nach Poesie und Kunst scheint hervor.

Anja Lüpken 05.09.2018, 17:29

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