Die Spieler

nach Fjodor M. Dostojewski

in deutscher Sprache

Bar ab 19:00 geöffnet

GASTSPIEL THÉÂTRE NATIONAL DU LUXEMBOURG | So 14.04.19 | 20:00–21:40 | Cumberland


  • © Birgit Hupfeld

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ZUM STÜCK

Wir spielen um unser Leben. Um Geld. Setzen alles. Auf Rot. Alles auf ihn. Alles auf das vollkommene Gelingen, auf Zéro. Auf Erfolg. Liebe. Rausch. Oder auf Nichts.

 

Fjodor M. Dostojewski schrieb Der Spieler in größter materieller Not und Bedrängnis, obwohl bereits zahlreiche Novellen und Romane auf seinem Schreibtisch lagen. Denn nachdem er alle Rechte an seinen Büchern verpfändet hatte, in einer Nacht am Spieltisch ein Vermögen gewann und es am nächsten Morgen wieder verlor, blieben ihm nur knapp vier Wochen für den Roman, der ihn retten musste.

 

19. Jahrhundert, eine deutsche Stadt, in die man zur Kur und zum Spielen fährt, eine russische Generalsfamilie. Obwohl man kein Geld hat, lebt man auf großem Fuß, in täglicher Erwartung der rettenden Erbschaft – und währenddessen wird geliebt, intrigiert, gespielt. 

 

In Frank Hoffmanns Fassung begegnen sich die Schönen und Reichen, die Erniedrigten und Beleidigten, die verzweifelt Liebenden, die rasend Spielenden aus verschiedenen Texten Dostojewskis auf der Bühne. Neben dem Spieler bildet vor allem die Erzählung Aufzeichnungen aus dem Untergrund die Basis der Textfassung. In der letzten Spielzeit zeigte das TNL mit der sehr erfolgreichen Produktion Untergrund bereits einen ersten Einblick in die abgründig schillernde Welt Dostojewskis.

 

Jetzt sind sie wieder da: die wunderbaren Schauspieler, die das Publikum hüben und drüben so liebt. Der Abend Die Spieler wird nämlich getragen von einigen der Schauspielerinnen und Schauspielern, die seit 14 Jahren bei den Ruhrfestspielen und am Théâtre National zusammen mit Hoffmann um alles spielen, ihre Haut zu Markte tragen, ihr Innerstes nach außen kehren oder einfach nur lachen und setzen: »Les jeux sont faits!«

 

»Plädoyer für echte Schauspielkunst. Frank Hoffmann lässt als großes Welttheater im kleinen Format seine bevorzugten "Spieler" von der Leine. (...) Das Publikum bedankte sich mit großem Beifall.« – Recklinghäuser Zeitung

 

Regie Frank Hoffmann Bühne Christoph Rasche Kostüme Jasna Bosnjak Musik René Nuss Textfassung und Dramaturgie Ruth Heynen Licht Daniel Sestak Maske Sylvie Walisch-Kill Regieassistenz Jacques Schiltz, Tom Dockal

 

Mit Ulrich Gebauer, Wolfram Koch, Nora Koenig, Ulrich Kuhlmann, Marco Lorenzini, Jacqueline Macaulay, Anne Moll, Annette Schlechter, Roger Seimetz, Maik Solbach, Anouk Wagener u. a.

 

Koproduktion Théâtre National du Luxembourg, Ruhrfestspiele Recklinghausen, Schauspiel Hannover

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